Die 19 Gewinner des Jahrgangs 2012.

Die schönsten Schweizer Bücher

Mit 454 Wettbewerbseingaben wurden mehr Bücher denn je für am Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher» eingereicht. Der Jan-Tschichold-Preis geht an den Typografen und Grafiker François Rappo aus Lausanne.

Mit 454 Wettbewerbseingaben wurden mehr Bücher denn je für am Wettbewerb Die schönsten Schweizer Bücher des Bundesamts für Kultur eingereicht. Die 19 Gewinner des Jahrgangs 2012 werden vom 27. bis 30. Juni 2013 im Helmhaus Zürich dem Publikum präsentiert. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung würdigt, geht dieses Jahr an den Typografen und Grafiker François Rappo aus Lausanne. Seit 1994 unterrichtet er an der ECAL. Er vereint für das Buch ausschlaggebende Kompetenzen und Wirkungsfelder: Zum einen in der Praxis als Grafiker, Typograf und Schriftentwerfer, zum anderen in der Geschichte und Theorie als Experte für Buchkunst, Typografie und Schrift. Rappos Verdienste in diesen Bereichen sind bemerkenswert und sein fundiertes Wissen über Typografie und deren Geschichte ist gepaart mit einer lebendigen Neugier und Offenheit gegenüber technologischen Innovationen. Seine Genahtteristischen Schriften «Theinhardt Grotesk», «Didot Elder», «Orso» und «Genath» sind geschichtliche Referenzen, die oftmals auf der Aufarbeitung seltener oder vergessener Schriftentwürfe beruhen. Einige davon sind zudem in Werken zu finden, die in den vergangenen Jahren als schönste Schweizer Bücher prämiert wurden. 

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