Luisa Kahlfeldt gewinnt mit der wiederverwendbaren und biologisch abbaubaren Windel «Sumo» den diesjährigen «James Dyson Award». Foto: Jagoda Wisniewska

Die Jury um den Finger gewickelt

Eine nachhaltige Stoffwindel gewinnt den nationalen «James Dyson Award». Die Jury zeichnet ausserdem einen Helm aus dem 3D-Drucker und ein medizinisches Gerät zur Wundheilung aus.

Einwegwindeln machen einen grossen Anteil an Einzelprodukten auf Mülldeponien aus. Auf natürliche Weise dauert es bis zu fünfhundert Jahre, bis sich die Windel zersetzt. Das liegt in erster Linie an verschiedenen synthetischen Fasern und chemischen Beschichtungen. Dass es auch anders geht, zeigt das Projekt «Sumo» von Luisa Kahlfeldt. In ihrer Abschlussarbeit an der «ECAL» entwickelte sie eine biologisch abbaubare und wiederverwendbare Windel. Die verschiedenen Lagen, Verschluss und sogar eine Transporttasche für unterwegs bestehen ausschliesslich aus der Sea-Cell-Faser. Die Eigenschaften dieser Faser aus Eukalyptus und Algenextrakt brachten die Designerin überhaupt erst auf die Idee der Windel. Das Material fühlt sich seidig-weich an, die Braunalge macht sie auf natürliche Weise atmungsaktiv und antibakteriell. In der Textilindustrie kennt man Sea-Cell bereits seit einigen Jahren speziell für Sport- und Funktionskleidung, bis anhin mischte man ihr aber stets Baumwolle bei. Luisa Kahlfeldt entwick...
Die Jury um den Finger gewickelt

Eine nachhaltige Stoffwindel gewinnt den nationalen «James Dyson Award». Die Jury zeichnet ausserdem einen Helm aus dem 3D-Drucker und ein medizinisches Gerät zur Wundheilung aus.

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