Deutsches Design Museum geplant

Der Rat für Formgebung lancierte die Diskussion über ein Deutsches Design Museum. Zu diesem Zweck wurde Mitte September eine Stiftung gegründet. Allzu schwerfällig wird das nicht, wie die Diskussion zum Thema unter lauter Schwergewichten in Berlin zeigte.

Der Rat für Formgebung lancierte die Diskussion über ein Deutsches Design Museum. Zu diesem Zweck wurde Mitte September eine Stiftung gegründet. Allzu schwerfällig wird das nicht, wie eine Diskussion zum Thema unter lauter Schwergewichten in Berlin zeigte. Zumindest nicht, folgt man den munteren Statements, die auf der Website nachzulesen sind: zum Beispiel von Volker Albus der anmahnt, wonach es nicht mehr reiche, Stühlchen in ein Design Museum reinzustellen. Da setzt man besser beim Designbegriff an. Am besten gefällt Tobias Rehberger, der das Dilemma eines jeden Design Museums auf den Punkt bringt: «Design ist nicht nur zum Betrachten da, sondern auch zum weggucken. Etwas mit dem man in einem Musuem umgehen muss.» Wer mitdiskutieren will, kann das auf Facebook tun. Mal schauen, was daraus wird.

Die Aussagen stammen aus einer Diskussionsrunde im Juli 2011 in Berlin, an der ausserdem Christian Boros, Bazon Brock, Lutz Dietzold, Isabelle Graw, Konstantin Grcic, Rafael Horzon, Hans-Peter Jochum, Andrej Kupetz, Holger Liebs, Andreas Murkudis, Ulf Poschardt, und Martin Roth teilnahmen. 

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