Kostet 1000 Franken weniger als noch vor eineinhalb Jahren: Sessel «Schwan» von Fritz Hansen Fotos: zVg

Designschnäppchen dank Frankenhoch

Der Euro purzelt, der Franken steigt und die Währungsgewinne locken auf jedem Preisschild. Davon profitieren auch Schweizer Konsumenten, schreibt die IG DesignMöbel Schweiz – «bereits seit Anfang 2010».

Der Euro purzelt, der Franken steigt in schwindelerregende Höhen. Was der Exportwirtschaft zu Schaffen macht, ist für Schweizer Konsumenten eine Chance, ihren geliebten Designersessel oder Markentisch für viel weniger Geld zu erstehen – sofern die Lieferanten die Währungsgewinne weitergeben. Die Interessengemeinschaft DesignMöbel Schweiz (IGDS) bekräftigt in einem Schreiben, genau das zu tut – und zwar schon seit Anfang 2010. «Wir sind immer für faire Preise eingetreten», meint Isidoro Celentano von Teo Jakob. Dies habe man aber kaum wahrgenommen, da der Eindruck vorherrsche, in der Schweiz sei generell alles zu teuer. «Und das stimmt eben nicht», so Celentano. Als Tatbeweis listet die IGDS drei Designklassiker auf, für die rund ein Viertel weniger zu berappen ist als noch vor eineinhalb Jahren. Der Sessel «Schwan» von Fritz Hansen etwa schlägt mit über 1000 Franken weniger zu Buche. Mit dem starken Franken werden auch preisresistente Designklassiker zu wahren Schnäppchen.

Ebenfalls einen Währungsrabatt gewähren der Büroeinrichter Haworth und das Möbelhaus Ligne Roset: beide senkten die Preise um 10 Prozent.

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