Eine Studentin testet die Liege auf dem ETH-Campus Hönggerberg. Fotos: Mara Simone

Designerstücke auf dem ETH-Campus

Seit Anfang September sind die «Enzos» die neuen Augenfänger auf dem Campus der ETH Hönggerberg. Den Weg nach Zürich haben die Liegen einem Wettbewerb zu verdanken, der Ideen für einen belebteren und nachhaltig entwickelten Campus gesucht hat.

Rot leuchtende Liegen sind seit Anfang September auf dem Campus der ETH Hönggerberg die neuen Augenfänger. Die Enzos, entworfen Wiener Büro PPAG Popelka und Poduschka Architekten, sind mehr als nur ein Möbel. Sie bieten Sitz- und Ausruhgelegenheit, sollen neue Sozialräume schaffen und können beliebig aneinandergereiht zur Schaubühne oder aufgestapelt zum Aussichtsturm werden – ein vielseitiges Spielzeug für Studenten und Mitarbeiter. Den Weg nach Zürich haben die Enzos den Gewinnern des ETH-Wettbewerbs, Justus Söllner und Benedikt Ummen, zu verdanken. Gesucht waren Ideen für einen belebteren und nachhaltig entwickelten Campus. Ob allerdings die schweren Designstücke mit einem Gewicht von je 125 Kilogramm nicht an Ort und Stelle unberührt stehen bleiben und ob das harte recyclierbare Polyethylen auch sitztauglich ist, werden die Studenten erst beweisen müssen. Die wenigen Liegen werden den rund 400'000 Quadratmeter grossen Campus kaum aufzuwerten vermögen. 


Wir haben diesen Text korrigiert. In einer früheren Version wurde das Design der Enzos dem Wiener Künstler Josef Trattner zugeschrieben.

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Kommentare

Augusta 02.10.2014 09:25
Die Liegen wurden von dem Wiener Architekturbüro PPAG Popelka und Poduschka Architekten für den Hof im Museums Quartier in Wien entworfen. Der Künstler Josef Trattner hat vorgängig zur offiziellen Hofmöblierung Schaumstoffmatratzen als Intervention vor dem Museum ausgelegt.
Augusta 02.10.2014 09:25
Die Liegen wurden von dem Wiener Architekturbüro PPAG Popelka und Poduschka Architekten für den Hof im Museums Quartier in Wien entworfen. Der Künstler Josef Trattner hat vorgängig zur offiziellen Hofmöblierung Schaumstoffmatratzen als Intervention vor dem Museum ausgelegt.
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