Die Kollektion umfasst 7 Teile Fotos: Tonatiuh Ambrosetti & Daniela Droz

Design Miami/Basel: Nicolas Le Moigne

Was ist ein Sockel, fragt sich Nicolas Le Moigne. Seine überraschenden Antworten sind am Stand der Galerie Helmrinderknecht zu sehen. Die Berliner Galerie stellt zum ersten Mal an der Design Miami/Basel aus.

Was ist ein Sockel, fragt sich Nicolas Le Moigne. Seine überraschenden Antworten sind am Stand der Galerie Helmrinderknecht zu sehen. Die Berliner Galerie stellt zum ersten Mal an der Design Miami/Basel aus.

Passend zur Messe, die sich als kleine Schwester der Basler Art etabliert hat, studiert Nicolas Le Moigne ein Thema zwischen Design und Kunst: Den Sockel. Seine Kollektion «Podium» untersucht, wie der unverzichtbarer Bestandteil längst Teil der darauf präsentierten Objekte geworden ist. Und er nimmt das wörtlich: die Keramikvasen nutzen das hohle Podest als Behälter, ebenso wie die Granit-Schale, die erst durch den Sockel zum Gefäss wird. Eine Leuchte ist in einem durchsichtig gewordenen Podest integriert, beim Regal schichten sich gedrechselte Sockel übereinander; ein raffiniertes Stecksystem hält die 13 Einzelteile zusammen. Auch die Beistelltische brauchen den Sockel: ohne ihn würden die wie Kreisel gedrechselten Tische kippen.

Und noch etwas verbindet die Elemente der überzeugenden Kollektion: Sie sind alle mit unterschiedlichen Drehtechniken wie Drechseln, Metalldrücken, Steinschleifen, Glasblasen und Töpfern gearbeitet - hergestellt von Schweizer Handwerkern. Die Auflage ist auf drei bis acht Exemplare (+ 2AP) limitiert.

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