In einem ehemaligen Getreidesilo auf dem Basler Erlenmattareal ist das Zwischennutzungsprojekt Depot Basel gestartet Fotos: Julien Renault

Design im Getreidesilo

In einem ehemaligen Getreidesilo auf dem Basler Erlenmattareal ist das Zwischennutzungsprojekt «Depot Basel» gestartet. In dem fast 100 Jahre alten Gebäude geht es von nun an um Alltagsobjekte und deren Geschichten

In einem ehemaligen Getreidesilo auf dem Basler Erlenmattareal ist das Zwischennutzungsprojekt Depot Basel gestartet. In dem fast 100 Jahre alten Gebäude geht es von nun an um Möbel, Leuchten und Geschirr – um Alltagsobjekte und deren Geschichten. Unter dem Titel «Ein Dialog» feiert das Projekt noch bis zum vierten September seinen Auftakt. Mit dabei sind neun junge Designer, unter anderem der Bieler Florian Hauswirth, Tobias Schäfer aus Karlsruhe oder Mieke Meijer aus Eindhoven. Fünf Tage hatten die Gestalter Zeit, in einen Dialog mit dem Gebäude zu treten. Sie haben gehämmert, geschweisst und gesägt bis schliesslich verschiedene Möbeln entstanden; eine Garderobe, ein Empfangstisch oder eine Bibliothek. «Mit dieser Infrastruktur wollen wir das Thema Design nun einer breiten Öffentlichkeit vermitteln», sagt Katharina Altemeier, eine der Initiantinnen des Projekts. Geplant sind Ausstellungen, Workshops, Filmvorführungen und Talks zu den Fragen: Unter welchen Bedingungen entstehen Produkte? Wie sollen wir heute und in der Zukunft leben? Können Designer die Welt verändern? Depot Basel will den Menschen das Thema in all seinen Facetten näher bringen, Einblicke in länderübergreifendes Designschaffen gewähren und vermitteln, was Design mit jedem von uns zu tun hat.

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