Ausgezeichnet mit der Goldenen Letter für das schönste Buch der Welt: «Meret Oppenheim. Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln».

Das schönste Buch der Welt

Mit der Goldenen Letter für das schönste Buch der Welt wurden das visuelle Gestalterduo Bonbon, das sind Valeria Bonin und Diego Bontognali, ausgezeichnet. Sie ordneten Bild und Text des Buches «Meret Oppenheim. Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln».

Die Stiftung Buchkunst kürt seit 50 Jahren die schönsten Bücher aus aller Welt. Eine Jury aus China, Deutschland, den USA, Österreich und der Schweiz urteilt und begründet. Mit der Goldenen Letter für das schönste Buch der Welt wurden das visuelle Gestalterduo Bonbon, das sind Valeria Bonin und Diego Bontognali, ausgezeichnet. Sie ordneten Bild und Text des Buches «Meret Oppenheim. Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln», erschienen im Verlag Scheidegger & Spiess. Der Briefwechsel der Surrealistin zwischen 1927 und 1985 ist mit den vielen Anmerkungen typografisch exzellent und ungewöhnlich gegliedert. Ein Fund ist auch der Faksimileteil, vor allem das von ihr zusammengestellte «Album von der Kindheit bis 1943». Es umfasst über 100 Seiten. Die Jury bemerkt, dass sich der Band mit dem gewebekaschierten Umschlag unprätentiös, aber selbstbewusst präsentiere.
Die Goldmedaille wurde Ludovic Balland und Gregor Schreiter für das im gta Verlag verlegte Werk «Buchner Bründler – Bauten» zugesprochen. Dazu die Jury: «Eine zur Poesie geronnene Architekturmonographie». Die Ausklappseiten der Konstruktionszeichnungen, das Lesezeichen mit den Skalen der verschiedenen Massstäbe sei eine grafische Ingenieursarbeit. Der Band ist ausverkauft, die zweite Auflage erscheint im Juni.

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