Seminar «Die Kunst des Verhandelns» bietet Designerinnen und Designern die Gelegenheit, ihr Verhandlungsgeschick auf Vordermann zu bringen.

C’est le ton qui fait la musique

Wir verhandeln mit der Chefin über mehr Lohn, mit dem Bauherrn über Honorare, mit der Tochter über die Schlafenszeit – wie aber funktioniert geschicktes Verhandeln für Designerinnen und Architekten?

Täglich verhandeln Designerinnen und Designer mit Auftraggebern, Lizenznehmern, Projektbeteiligten. Doch was gilt und was ist zu beachten? Verschiedene Kurse bieten Designerinnen und Architekten die Gelegenheit, das Verhandlungsgeschick auf Vordermann zu bringen. Dabei geht es nicht um eine juristische Schulung: In Rollenspielen werden etwa Vertragsverhandlungen zwischen Designern und ihren Verhandlungspartnern simuliert um daraus Erkenntnisse für neue Strategien zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation und die damit verbundene emotionale Komponente. Denn: Nur wer sich in sein Vis-à-vis einfühlen kann und dessen Sprache spricht, wird ihn mit Argumenten überzeugen können. Um dies zu üben schlüpfen die Kursteilnehmer auch einmal in die Rolle der Auftraggeberin um wahrzunehmen, was diesen umtreibt. Oder sie schauen von aussen zu, wie andere ihren konkreten Fall verhandeln um Einsichten zu erlangen, wie sie ihr Verhalten zukünftig ändern könnten – um so ihrem Ziel näher zu kommen. Der auf Designrecht spezialisierte Anwalt und Coach Robert M. Stutz leitet die Kurse und gibt Feedback zur Art und Weise, wie am besten verhandelt wird. Denn: Kreativität alleine reicht nicht aus, um im Wirtschaftsalltag Erfolg zu haben. Selbstbewusstes Auftreten und kommunikative Fertigkeiten sind für erfolgreiche Verhandlungen entscheidend, damit die kreativen Leistungen auch vermarktet werden können. Mehr zu Robert M. Stutz' Tipps und Tricks bezüglich Verhandlungsgeschick lesen Sie in der September-Ausgabe von Hochparterre.

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