James Roberts, Absolvent der Loughborough Universität in Grossbritannien, hat mit seinem Projekt MOM den internationalen James Dyson Award gewonnen.

Brutkasten für Entwicklungsländer

Der aufblasbare Brutkasten MOM des britischen Studenten James Roberts hat den internationalen James Dyson Award gewonnen. Kein Schweizer Projekt schaffte es in den Final.

James Roberts, Absolvent der Loughborough Universität in Grossbritannien, hat mit seinem Projekt MOM den internationalen James Dyson Award gewonnen. MOM ist ein aufblasbarer, kostengünstiger Brutkasten, der die gleichen Leistungen wie ein teurer Inkubator aufweist und britische Brutkastenstandards erfüllt. «Herkömmliche Brutkasten können in Grossbritannien bis zu 30 000 Pfund, also zirka 46 000 Franken, kosten», schreibt die Firma Dyson in einer Pressemitteilung. Bei MOM kosteten die Produktion, die Testphase und die Lieferung nur etwa 400 Franken. MOM ist aufblasbar und faltbar. Der Brutkasten kann bis zu 24 Stunden per Batterie betrieben werden. Weil er modular aufgebaut ist, kann er einfacher repariert werden. Ist ein Element beschädigt, so muss nur dieses ausgewechselt werden. «James Roberts‘ Erfindung zeigt, welchen Einfluss Produktentwicklung auf das Leben vieler Menschen haben kann. Die westliche Welt sieht den Brutkasten als etwas Selbstverständliches. Wir denken nicht daran, dass ein ineffizientes Design Produkte in Entwicklungsländern unbrauchbar machen kann», wird Firmengründer James Dyson zitiert. Die fünf nominierten Schweizer Projekte, darunter «Caturix», der Gewinner der Schweizer Ausscheidung, schafften es nicht in das Finale des internationalen Wettbewerbs.

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