Was übrig bleibt ist das Archivierte, Eingemachte», schreibt der ehemalige Besitzer dieser eingemachten Rose aus Zürich über seine fünfährige Beziehung. Fotos: Historisches Museum Basel

Beziehungs-Endlager

Objekte, die Erinnerungen an eine alte Liebe wecken: Das «Museum of Broken Relationships» versammelt sie. Was als therapeutisches Projekt begann, ist zu einer Wanderausstellung geworden. Nun macht sie in Basel Halt.

Wer hat sie nicht, Objekte, die Erinnerungen an eine zerflossene Liebe wecken, von denen man sich einfach nicht trennen kann? Ein Zagreber Paar hat über ein solches Objekt einen Weg gefunden, ihre schmerzhafte Trennung zu verarbeiten; 2006 gründeten die Künstler Olinka Vištica und Dražen Grubišić in Zagreb das «Museum of Broken Relationships», in dem neben neben ihrem «Honey Bunny» genannten Stofftier Gegenstände aus zerbrochenen Beziehungen von Freunden und später von Unbekannten einen Ort zur Aufbewahrung fanden. Was als therapeutisches Projekt begann, ist zu einer wachsenden Wanderausstellung geworden, die in Metropolen wie Amsterdam, San Francisco, Tokyo oder Manila Gegenstände und Geschichten von Trauer, Wut und Versöhnung ausstellt und sammelt.Nun macht die Ausstellung in Basel im Museum für Wohnkultur Halt – einen idealeren Schauplatz als das Patrizierhaus zum Kirschgarten kann man sich kaum vorstellen. Fast unsichtbar reihen sich einige der hundert ausgestellten Gegenstände in die D...
Beziehungs-Endlager

Objekte, die Erinnerungen an eine alte Liebe wecken: Das «Museum of Broken Relationships» versammelt sie. Was als therapeutisches Projekt begann, ist zu einer Wanderausstellung geworden. Nun macht sie in Basel Halt.

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