Aude Genton verwendete für den Schirm ihrer Leuchte ‹Ruche› Strohschmelz, in kleine Stücke geschnittene Strohhalme, und fügte sie zu einer transparenten Halbkugel.

Aus Stroh

Das Strohmuseum im aargauischen Wohlen widmet sich der Geschichte der Freiämter Hutgeflechtindustrie. In einem zweistufigen Wettbewerb suchte und fand es Lösungen, wie man heute mit dem Werkstoff entwerfen kann.

Im Land mit der weltweit höchsten Museumsdichte erstaunt es kaum, dass es auch ein Strohmuseum gibt. Es liegt im aargauischen Wohlen und widmet sich der Geschichte der Freiämter Hutgeflechtindustrie. Diese boomte im 19. Jahrhundert, als alle Welt Hut trug und die Kopfbedeckungen aus Stroh mit feinsten Garnituren schmücken wollte. In Heimarbeit gefertigt wurden die delikaten Ornamente in die grossen Modezentren geliefert – bis die Dauerwelle aufkam und die Männer keinen Hut mehr aufsetzten, was der Branche hart zusetzte.Die traditionellen Handwerkstechniken wie das Spalten, Zu-Schnürli-Binden, Klöppeln und Flechten überlebten in der kunsthandwerklichen Nische. Stroh verlangt einiges an Geschick, will man es in eine Form bringen. Doch kann man damit heute entwerfen? Anna Hegi, die Museumsleiterin, wollte es wissen, setzte einen zweistufigen Wettbewerb auf, stellte eine Jury unter der Leitung von Christoph Schindler zusammen und präsentierte im November 2014 drei Gewinnerinnen, ausgewählt aus zwölf F...
Aus Stroh

Das Strohmuseum im aargauischen Wohlen widmet sich der Geschichte der Freiämter Hutgeflechtindustrie. In einem zweistufigen Wettbewerb suchte und fand es Lösungen, wie man heute mit dem Werkstoff entwerfen kann.

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