Jan Kaths «From Russia with Love»-Kampagne basiert auf Fotografien, die Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii vor mehr als 100 Jahren in Russland aufnahm.

Auf den Teppich setzen

Pfister hat seine älteste Filiale am Walcheplatz in Zürich umgebaut. Und bekennt sich mit dem eigenen Jan Kath Showroom zum Teppich – die textilen Bodenbeläge werden in Räumen präsentiert, die eher an eine Galerie, denn an die Teppichabteilung eines Möbelhauses erinnern.

An der Teppichmesse Domotex 1999 lernte Niels Blättler, der für Atelier Pfister verantwortlich zeichnet und seit bald fünfzehn Jahren den Teppicheinkauf des Unternehmens leitet, den Produzenten Jan Kath kennen. Dessen Unternehmen war noch klein, doch er bot Kunden an, Teppiche in einer Art Baukastensystem individuell in Auftrag zu geben. Farbe, Grösse, Knotendichte und Material können individuell bestimmt werden. Pfister ermutigte den Unternehmer aus dem Ruhrpott, dieses Sonderbestellprogramm auszubauen. Inzwischen ist Jan Kath zu einer hippen Marke avanciert. In der neu renovierten Filiale am Walcheplatz zeigt Pfister einen Querschnitt durch seine Kollektionen: «From Russia with Love», «Erased Classics» sowie die neueste Linie «Erased Heritage» – Teppiche, die vorwiegend in Nepal in eigenen Manufakturen hergestellt werden. Damit zeigt Pfister, dass das Teppichgeschäft wieder wichtiger geworden ist: Die textilen Bodenbeläge werden, anders als die Möbel in den anderen Teilen der Filiale, in hohen Räumen präsentiert, die eher an eine Galerie, denn an die Teppichabteilung eines Möbelhauses erinnern.

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