Dank einem cleveren Baukasten können alle Teile der Low-cost-Prothese ausgetauscht, sowie Gelenke und Farben angepasst werden.

Auf beiden Beinen

Low-cost-Prothesen aus Plastikabfällen: Diese clevere Idee überzeugt die Jury des «James Dyson Award» – «Project Circleg» vertritt die Schweiz im internationalen Wettbewerb.

2000 Tonnen Abfall landen täglich auf der Deponie Dandora ausserhalb von Nairobi, ein Grossteil davon ist Kunststoff. Gleichzeitig braucht es in Kenia der schlechten medizinische Versorgung und Verkehrsunfällen wegen viele Beinprothesen. Dieser Konstellation widmet sich die ZHdK-Abschlussarbeit der Designer Fabian Engel und Simon Oschwald – sie nutzen die Plastikabfälle, um vor Ort Prothesen zu produzieren. Die Kunststoffe werden durch Wärme verformt und für eine höhere Stabilität mit vor Ort vorhandenen Sisal-Fasern verstärkt. Dank einem cleveren Baukasten können alle Teile der Low-cost-Prothese ausgetauscht, sowie Gelenke und Farben angepasst werden. Diese clevere Idee und die überzeugende Umsetzung überzeugt die Jury des «James Dyson Award» – nebst 2600 Franken Preisgeld qualifiziert sich «Project Circleg» als nationaler Gewinner für das internationale Finale des Wettbewerbs im Oktober.

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