Atelierstipendien Paris 2012

Die Bernische Stiftung für angewandte Kunst und Gestaltung vergibt die zwei Atelierstipendien des Kantons Bern für einen je halbjährigen Aufenthalt in Paris 2012 an Niklaus Thönen (Grafik/Typografie) und Salome Lippuner (japanisches Lackhandwerk Urushi).

Aus insgesamt 20 eingereichten Bewerbungsdossiers hat der Fachausschuss der Bernischen Stiftung zwei Stipendiaten bestimmt, die verschiedene Institutionen und Museen in Paris für ihre beabsichtigten Projekte ausgezeichnet nutzen können. Niklaus Thönen, Bern, wird das erste Halbjahr 2012 in der «Cité Internationale des Arts» in Paris verbringen. 1999 war er Mitbegründer des Wiener Kollektivs «re-p.org», 2007 gründete er zusammen mit Mika Mischler die Schriftenplattform «binnenland» in Bern. Niklaus Thönen möchte sich in Paris verschiedenen Projekten in der Typografie widmen, unter anderem der digitalen Umsetzung der arabischen kalligrafischen Schrift. Salome Lippuner wird im zweiten Halbjahr 2012 in Paris weilen. Sie ist Spezialistin im japanischen Lackhandwerk Urushi. Mit dieser Technik stellt sie Schmuckstücke und Möbel her. Paris ist die europäische Stadt des japanischen Lacks Urushi. Schon Eileen Gray arbeitete Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris mit dieser Technik und prägte eine eigenständige Formensprache, heisst es in der Pressemitteilung der Bernischen Stiftung für angewandte Kunst und Gestaltung.

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