Avenir ist nicht gänzlich geometrisch, da die vertikalen Striche etwas dicker als die horizontalen sind und das «o» kein perfekter Kreis ist.

Apples neuer Liebling

Apple hatte drei Lieblingsschriften – Myriad, Lucida Grande und Helvetica Neue. Jetzt gibt es einen neuen Favoriten: Avenir von Adrian Frutiger.

Er hat die Linotype-Schrift 1988 entworfen, inspiriert von zwei Klassikern der Zwanzigerjahre, Erbar von Jakob Erbar und der Futura von Paul Renner. Sie ist nicht gänzlich geometrisch, da die vertikalen Striche etwas dicker als die horizontalen sind und das «o» kein perfekter Kreis ist – dadurch wird die Schrift insgesamt etwas leichter lesbar. Eingesetzt wird Avenir in der neuen Landkarten-App und in den neuen Spracherkennungs-Anwendungen von Siri. Das neue Betriebssystem iOS 6 mit der neuen Schrift erscheint diesen Herbst.

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