Das Ziel des Designers Jörg Boner war ein Stuhl, der in unterschiedlichsten Situationen eingesetzt werden kann. Fotos: Linus Bill

«250 Franken setzten das Limit»

‹Juppa› ist nicht der erste Stuhl, den Jörg Boner entworfen hat. Und er wird nicht der letzte sein. Besonders machen ihn sein Preis und die Art des Entwerfens.

Der Designer Jörg Boner entwarf eine ganze Reihe von Sitzmöglichkeiten. Der jüngste Entwurf entstand für die fünfte Ausgabe der Kollektion Atelier Pfister. Ein Gespräch über Entwerfen, Konstruieren und den Preis eines Stuhls.Der Stuhl gilt als Königsdisziplin des Designs. Dabei ist Sitzen längst definiert. Was können Sie der Aufgabe noch abgewinnen?Jörg Boner: An dieser Zuschreibung macht sich eine landläufige Kritik an den Designern fest: Immer diese Stühle, macht doch mal was Zeitgemässes! Im Gegenteil: Ich könnte mein Leben lang Stühle entwerfen. Jeden Tag setzen wir uns irgendwo. Der Stuhl ist uns nahe, man berührt ihn wie ein Kleid. Er stellt einen engen Bezug zum Körper her – funktional und ästhetisch. Er stützt nicht nur den Körper, sondern auch die Person. Ausserdem stellt er – wie das Auto – das 360-Grad-Problem. Man nimmt ihn dreidimensional wahr. Die Entwurfsaufgabe ist wie eine schwierige Etüde: Einige der 360 Grade bereiten immer Probleme. Spätestens beim Fotografiere...
«250 Franken setzten das Limit»

‹Juppa› ist nicht der erste Stuhl, den Jörg Boner entworfen hat. Und er wird nicht der letzte sein. Besonders machen ihn sein Preis und die Art des Entwerfens.

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