Während ihres Atelieraufenthalts in Arbon schuf Stéphanie Baechler grossformatige Stickereien.

2. Runde für TaDA

Die Künstlerin und Textildesignerin Stéphanie Baechler präsentiert Resultate ihres TaDA-Atelieraufenthalts. Demnächst startet das Kulturförderungsprogramm zum zweiten Mal.

Ein fiktives Gespräch zwischen Göttinnen der griechischen Mythologie, gestickt auf fünf Meter langen transparenten Stoff: Stéphanie Baechler setzte sich in ihrer Arbeit kritisch mit der globalen Textilindustrie auseinander. Realisiert hat sie ‹The Fates Are Talking› bei dem Textilunternehmen Saurer. Dort entstand auch ‹Embroidery Alphabet›, das sie als Dozentin an der Gerrit Rietveld Academy mit Studierenden entwickelte. Das Resultat stellen diese als Open Source Font zur Verfügung.

Gemeinsam mit Studierenden der Gerrit Rietveld Academie entwickelte Baechler ein gesticktes Alphabet.

«Clotho: You better try to spin an algorithm! People are starring at the screen anyway now.»

Nun läutet die Jury die zweite Runde von TaDA ein: Aus knapp 300 Bewerbungen wählte sie sechs Bewerberinnen und Bewerber, die in der Ostschweiz leben und arbeiten werden. Die Residents 2021 sind die Mode- und Textildesigner Granit Goldstein und Benjamin Mengistu Navet, die Künstler Tobias Kaspar, Aesun Kim und Sonja Li sowie die Fotografin Maidje Meergans. Hinzu kommen die Künstlerinnen Andrea Winkler und Chun Shao, die ihren Atelieraufenthalt im vergangenen Jahr nicht antreten konnten. Die Kandidatinnen und Kandidaten erhalten die Gelegenheit, über drei Monate mit Textilfirmen sowie der Empa, dem Textilmuseum oder der Kunstgiesserei Sitterwerk zu kooperieren.

TaDA – Textile and Design Alliance wurde von den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau in Zusammenarbeit mit Ostschweizer Textilunternehmen lanciert.

 

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