Best-Note
Die Schweizerische Nationalbank hat ihre neue Banknotenserie präsentiert. Das Designbüro Emphase hat den Wettbewerb mit einem dezenten Entwurf für sich entschieden.
In der Schweiz bezahlt man künftig mit Blüten. Dabei handelt es sich zum Glück nicht um Falschgeld, sondern die neue Banknotenserie. Das Grafikbüro Emphase mit Sitz in Lausanne und Bern hat den mehrstufigen Wettbewerb der Nationalbank für sich entschieden. Fabienne Kilchör und Sébastien Fasel lassen auf ihren Entwürfen einheimische Pflanzen wie Erbse, Rotbuche oder Heidelbeere blühen. Und auch die Architektur hat in diesem Konzept einen gelungenen Auftritt: Skizziert sind so beispielsweise das NEST und das CERN, aber auch die alpine Monte-Rosa-Hütte oder der Meret-Oppenheim-Brunnen in Bern.
Im Vergleich zu anderen Wettbewerbsbeiträgen nimmt sich die Serie von Emphase farblich zurück. Die Illustrationen sind fast wissenschaftlich präzise und fein nuanciert. Ein Entwurf, der in eleganter, aber gutschweizerischer Bescheidenheit ins Portemonnaie passt. In den nächsten Monaten werden Kilchör und Fasel die Banknoten inhaltlich, grafisch und sicherheitstechnisch weiterentwickeln. Bis die ersten Noten in den 2030er-Jahren lanciert werden, kann sich die Gestaltung noch stark verändern.
Die 12 Wettbewerbsbeiträge würdigt die SNB mit einer Ausstellung
5. bis zum 15. März täglich von 9.30 bis 16.30 Uhr
im Forum SNB an der Fraumünsterstrasse 8 in Zürich