«Stanislaus von Moos steigt tief hinab in die Archive und die Bibliotheken. Sein Buch ging mich direkt etwas an. Das ist ja meine Geschichte!», schreibt der Stadtwanderer.

Väter und Söhne

Zwischen Landi 39 und Expo 64 ist die Väterschweiz entstanden. Jetzt blickt Stanislaus von Moos, einer der Söhne, mit Lupe und Feldstecher zurück und entwirrt die Fäden im Gewebe der Nachkriegszeit.

Unterdessen ist das mit der Architekturgeschichte vertrackt. Vorbei sind die Zeiten des Fortschritts und der Gewissheiten. Die Heldengeschichte ist ausgelaugt. Ich lese Giedions «Time, Space and Architecture» als Heiligenlegende, die von den vier Kirchenvätern Corbu, Wright, Gropius und Mies erzählt. Doch die eindimensionale Offenbarung ist eine Sackgasse. Wie finden wir da heraus? Indem wir feststellen, dass wir nicht auf der Strasse des Fortschritts marschieren, sondern uns durch ein Dickicht kämpfen. Die grossen Heldeneichen, ja die gibt es, aber dazwischen stehen viele Bäume und Büsche, die Wege sind verschlungen und kreuzen sich. Es braucht hartnäckige Förster, diesen Wald zu kartieren. Einer davon ist Stanislaus von Moos. Er unternimmt eine «Schweizerische Spurensuche», will wissen, wie der «Architekturdiskurs nach 1940» gelaufen ist. Er steigt tief hinab in die Archive und die Bibliotheken. Sein Buch ging mich direkt etwas an. Das ist ja meine Geschichte! Von Moos beschreibt die Guisan-Sc...
Väter und Söhne

Zwischen Landi 39 und Expo 64 ist die Väterschweiz entstanden. Jetzt blickt Stanislaus von Moos, einer der Söhne, mit Lupe und Feldstecher zurück und entwirrt die Fäden im Gewebe der Nachkriegszeit.

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