Texte zur Typographie. Positionen zur Schrift.

Schnörkellos

222 Texte zur Typografie aus 111 Jahren haben zwei Professorinnen der Fachhochschule Mainz dokumentiert und kommentiert, viele Bücher faksimilisiert und Kernsätze gelb markiert.

222 Texte zur Typografie aus 111 Jahren haben zwei Professorinnen der Fachhochschule Mainz dokumentiert und kommentiert, viele Bücher faksimilisiert und Kernsätze gelb markiert. Darunter sind Texte und Positionen vieler Schriftgestalter und Typografen des deutschsprachigen Raums: von Eckmann mit seinem in Jugendstillettern gesetzten Beitrag «leserliche Schrift braucht keine Verschnörkelung» bis zum Projekt eines Unicode-Standards für alle computer-Schriftsysteme. Auch andere einflussreiche Texte zur «richtigen» Wahl von Schrift und Typografie werden aufgegriffen: Gebrochene Schriften oder Antiqua? Friedrich Bauer kontra Paul Renners elementare Groteskschrift «Futura». Oder die Argumentation des Ingenieurs Walter Porstmann für eine konsequente Kleinschreibung, für Groteskschriften und die Einführung einer Lautschrift von 1920. Auf ihn berief sich die damalige Avantgarde: Tschichold in der «Elementaren Typografie», Herbert Bayer im Bauhaus oder Kurt Schwitters. Verzeichnisse schaffen eine gute Übersicht über hundert Jahre Schrift- und Typografiegeschichte. 

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