Barbara Hoidn, Sandra Bartoli und Eva Guttmann (v.l.n.r.) diskutierten über Stadtraum und Investorendruck. Jochen Visscher, Verleger vom JOVIS Verlag (r.) freut's. Fotos: Park Books

Öffentlichen Raum aneignen

Am der Frankfurter Buchmesse diskutierten am Stand von Park Books/Scheidegger & Spiess und jovis drei Fachfrauen und ein Fachmann über Stadtraum und wie man ihn sich sich aneignet.

«Die Krise in der Architektur - Städte zwischen Investorendruck und Urban Commoning» – darüber wurde am Gemeinschaftsstand von jovis und Park Books/Scheidegger & Spiess an der Buchmesse in Frankfurt am zweiten Messetag diskutiert. Barbara Hoidn, Geschäftsleitung Hoidn Wang Partner Berlin, und Sandra Bartoli, Büro für Konstruktivismus, Berlin antworteten auf Fragen von Eva Guttmann, Projektleitung Österreich bei Park Books. Sandra Bartoli und Barbara Hoidn sprachen über die virtuellen und analogen Dimensionen des öffentlichen Raums und deren Potenziale, auch unter dem Aspekt der Kommerzialisierung und Instrumentalisierung. Die beiden Fachfrauen machten klar, dass vor allem der Nutzer den öffentliche Raum prägt, dass er erst durch gesellschaftliche, politische und soziale Aneignung entsteht. Am zweiten Mini-Panel sprachen Ralph Boch, Vorstand der Hans Sauer Stiftung, und Christl Drey, Vorstand des Haus der Architektur Köln, mit Jochen Visscher, Verleger vom JOVIS Verlag. Drey und Boch zeigten auf, wie Non-Profit-Organisationen in die Diskussion eingreifen und Aneignung und partizipative Prozesse unterstützen können.

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