Im Buch ein Hoffnungsort, auf dem Cover abgeholzt: Der Wald.

Landschaft erzählen

Der junge Autor Dominik Barta reiht sich mit seinem Erstling «Vom Land» in eine österreichische Eigenart ein, die abgründige Erzählung über das Leben auf dem Land und dessen Bühne – die Landschaft.

Elfriede Jelinek, Franz Innerhofer, Thomas Bernhard – Österreich hat eine bedeutende und reiche Literatur der Gegenwart zum Leben auf dem Land. Mit spitzigen und treffenden Analysen zerlegen sie dessen Bedingungen, Verführungen und Zumutungen, und mit ungemeinem Können erfinden sie dafür Sprachen. Elfride Jelinek plakativ eindringlich; Franz Innerhofer erschütternd, Thomas Bernhard verspielt. Es ist verwegen, Dominik Barta mit seinem Erstling «Vom Land» in die Dreierreihe zu stellen. Denn deren grosse Bücher sind sein Reservoir. Wie die drei ist er auf dem Land in Österreich aufgewachsen, und – das ist frappant – wie bei den dreien prägen seine Biografie dieselben Themen. Allem voran die grausige Präsenz nationalsozialistischen Geschiebes im Alltag «auf dem Land». Bernhard und Jelinek schrieben wuchtig gegen dessen Verdrängen an, Barta schildert, wie im Alltag des 21. Jahrhunderts Fremdenfeindlichkeit die ländliche Gesellschaft imprägniert; Innerhofer, einst Verdingbub und Knecht, war d...
Landschaft erzählen

Der junge Autor Dominik Barta reiht sich mit seinem Erstling «Vom Land» in eine österreichische Eigenart ein, die abgründige Erzählung über das Leben auf dem Land und dessen Bühne – die Landschaft.

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