Stephan Pörtners Kriminalroman spielt in der Genossenschaftssiedlung Moorgarten, wo jemand mit einer Weinflasche ermordet wird.

Der Genossenschaftskrimi

Stephan Pörtner schrieb für den Verband der Wohnbaugenossenschaften den Kriminalroman «Mordgarten». Im schön gestalteten Buch steckt ein spannender und also lesenswerter Krimi über Architektur und Städtebau.

Der Kriminalroman «Mordgarten» ist ein schönes Buch. Der Leser kann es in die Hände nehmen; er kann sich festhalten am dicken Hardcover, wenn es in der Geschichte rund geht und er Angst hat vor dem Mörder, der noch nicht gefangen ist. Er errät schon beim Titelbild von Laura Jurt, dass hier jemand wohl mit einer Weinflasche erschlagen worden ist. Und im Innern geht die Designsorgfalt weiter: Grosszügig ist der Textblock auf die Seiten platziert, der Zeilenfall zeichnet das Drama nach mit Einzügen und kleinen Abschnitten. Janine Stratmann und Philipp Graf von Bon Bon Büro in Berlin haben das Buch schön gestaltet, der Verlag Applaus in Zürich hat es verlegt und Stephan Pörtner ist der Autor.Im schönen Buch steckt ein spannender und also lesenswerter Krimi über Architektur und Städtebau. Edgar «Edi» Zingg ist Hauswart in der Genossenschaftssiedlung Moorgarten irgendwo in der Agglomeration von Zürich. Eines Morgens liegt ein abgewrackter Tunichtgut tot im Hof seiner Siedlung. Bald wird der Trinker und Genossenschafter Wirz als Täter verdächtigt und verhaftet. Der Kriminalbeamte Stahl hat vor, ihn mit leichtem Spiel zu überführen. Doch Edi, der gute Mensch und Hauswart, glaubt nicht, dass Wirz ein Mörder ist. In rassig aufgeführten Spielzügen findet er den Mörder und erledigt gleichzeitig noch einen Spekulanten, der mit dem Mörder unter einer Decke steckt. Er macht der Genossenschaft Land für einen Neubau streitig und ein Ermordeter in der Siedlung, die nun  Mord- statt Moorgarten heisst, käme ihm zu pass. Doch alles wird gut, der richtige Mörder wird verhaftet, der falsch Verdächtigte kommt in eine Trinkerheilanstalt, die Genossenschaft verliert das Bauland nicht an den Spekulanten und Edi verschwindet für drei Tage – endlich – mit einer von seinem Heldenmut entflammten Liebe – der Dorfpolizistin, die ihm den Mord aufklären geholfen hat. Ein Krimi i...
Der Genossenschaftskrimi

Stephan Pörtner schrieb für den Verband der Wohnbaugenossenschaften den Kriminalroman «Mordgarten». Im schön gestalteten Buch steckt ein spannender und also lesenswerter Krimi über Architektur und Städtebau.

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