Roland Rainer, Sommerhaus Roland Rainer, St. Margarethen 1957 Fotos: Nikolaus Korab

Bauen im Burgenland

Das Buch ‹Archaische Moderne› verknüpft ausgehend von elf Bauten, die zwischen 1960 und 2010 im österreichischen Burgenland entstanden, Kulturgeschichte, Oral History und Baukulturkritik.

In der Mitte des Buchs ‹Archaische Moderne›, das vor wenigen Monaten bei Park Books erschien, sprechen die Herausgeber Albert Kirchengast und Norbert Lehner mit acht zeitgenössischen Architekten. Schon zu Beginn schimpft Kurt Smetana, die Zusammenstellung der elf Bauten, die zwischen 1960 und 2010 im österreichischen Burgenland entstanden, sei fragwürdig: «Roland Rainer gleichzusetzen mit Peter Noever - eine Skurillität! [...] Das Haus von [Raimund] Abraham aber hat mit dem Burgenland gar nichts zu tun.» Sein Kollege Klaus-Jürgen Bauer widerspricht: «Die Qualität eint diese Häuser, so unterschiedlich sie sind.» In der Tat ist der Buchtitel zwar catchy, aber nicht allzu treffend, denn die elf Bauten aus fünf Jahrzehnten bilden keine Strömung ab, keinen regionalen Stil und so entziehen sie sich einem klaren Etikett. Wer die Einleitung liest, begreift aber, was die Herausgeber wollten. Es geht ihnen nicht um «Architektur als isolierte Erscheinung, es geht nicht um «Häuser», sondern um eine ...
Bauen im Burgenland

Das Buch ‹Archaische Moderne› verknüpft ausgehend von elf Bauten, die zwischen 1960 und 2010 im österreichischen Burgenland entstanden, Kulturgeschichte, Oral History und Baukulturkritik.

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