Eine Revue von frechen Visionen, zurückhaltenden Konzepten und ein paar Kuriositäten zur Umnutzung der Zürcher Kaserne. (hier: Der Beitrag von «Transformer. Gruppe für Urbanistik» zum Hochparterre Wettbewerb 2001)

Visionen für die Kaserne Zürich

In vier Jahren wird das Gelände der Kaserne endgültig frei, denn Polizei und Gefängnis ziehen in das neue Zentrum am ehemaligen Güterbahnhof. Doch was soll Ensemble geschehen? Quartiertreff, Stadtpark oder Abriss zugunsten eines dichten Stadtquartiers?

Seit einem halben Jahrhundert wird über die Umnutzung des Zürcher Kasernenareals diskutiert, Visionen entworfen, gestritten – doch bisher ist wenig passiert, obwohl das Militär bereits 1987 ins Reppischtal zügelte. In vier Jahren wird das Gelände endgültig frei, denn Polizei und Gefängnis ziehen in das neue Zentrum am ehemaligen Güterbahnhof. Das zentral gelegene, nur wenige Gehminuten vom Zürcher Hauptbahnhof entfernte Gelände kann damit endlich einer neuen Nutzung zugeführt werden. Doch was soll geschehen mit dem zwischen 1864 und 1869 gebauten Ensemble? Quartiertreff, Stadtpark oder Abriss zugunsten eines dichten Stadtquartiers?

Ergänzend zu den Bildern im aktuellen Hochparterre 6-7 versammelt die Bildergalerie Vorschläge für das Kasernenareal aus über 80 Jahren: eine Revue von Visionen und Kuriosiutäten.

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Kommentare

Jörg Wilczek 20.06.2012 09:22
Ich bin jetzt 51 und und hoffe das ich eine neue spannende Architektur auf dem Areal noch erleben darf !!
Philipp Fasnacht 25.02.2013 23:24
Ich wohne an der Kanonengasse und ich fände es echt schade wenn diese alten, impostanten, stolzen Gebäude abgerissen werden. Die Kaserne gehört zu Zürich, die Gebäude erzählen eine Geschichte, unsere Urgrossväter sind dort vermutlich als Soldaten auf dem Platz gestanden. Mann sollte das Gefängnis entfernen und die Wiese der Bevölkerung zurück geben. Alle werden den Kasernenpark lieben!
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