Agnes Schmid (Longines, HydroConquest Chronograph) «Dass es eine Männeruhr sein musste, war von Anfang an klar. Dann war sie noch ein Herzensgeschenk und seither sind wir unzertrennlich.» Fotos: Daniel Bernet

So tickt Hochparterre

Unsere Bildergalerie zeigt, was die Menschen bei Hochparterre in Zeiten von Mobiltelefon und Smartwatch am Handgelenk tragen.

In der aktuellen Ausgabe von Hochparterre zeigen Meret Ernst und Lilia Glanzmann, wie Uhrenhersteller in Zeiten von Mobiltelefon und Smartwatch ihre Uhren verticken. Was die Menschen bei Hochparterre am Handgelenk tragen, verrät unsere Bildergalerie.

close

Kommentare

Peter Meyerhans 01.04.2015 01:53
@ Axel Simon: Sind nicht alle Werke von «Glashütte» -Uhren aus der Schweiz und der Besitzer sowieso (Richemont)? Somit eine schöne Schweizer Uhr, die Sie am Handgelenk tragen. Aber zugegeben: Ihr baut die besseren Autos als wir.
Axel Simon 01.04.2015 10:53
Nomos ist, anders als andere Manufakturen in der Stadt Glashütte, inhabergeführt. Und fast alle Teile der Uhren werden auch dort gefertigt. Nix Schweiz. Das ist aber bitteschön kein nationalpatriotisches Argument, sondern ein Lob auf regionale Wertschöpfung und Handwerkergeist. (Nein, ich bekomme für diese Werbung kein Rabatt auf die Uhr. Und, nein, ich fahre keinen Porsche.)
Peter Meyerhans 02.04.2015 07:16
@ Axel Simon: Gemäss Website ist die von Hannes Wettstein (!) gestaltete Nomos «Zürich» deren Verkaufsschlager. Und ist die Manufaktur noch so klein: Ein bisschen Schweiz steckt halt dann doch in jeder Uhr.
Mathias 02.04.2015 15:01
Kleiner Kitzler von einem Deutschen und schon fühlt sich ein Schweizer angepisst. Und dann muss sich auch noch der selige Hannes Wettstein, welcher sein zu kurzes Leben lieber mit einer Deutschen als mit einer Schweizerin teilte, für diese Mätzchen instrumentalisieren lassen. Peinlich, Herr Meyerhans. Die Richemont-Gruppe wurde 1988 vom Südafrikaner Johan Rupert gegründet, welcher auch und nach wie vor CEO ist. Dass dabei Bellevue bei Genf zum Unternehmenssitz erkoren wurde, hat rein fiskalische Gründe. Damit ist eigentlich alles zu diesem Konzern gesagt. Herr Simon derweil zeigt Stilbewusstsein, handelt überlegt und nachhaltig, statt Klischees aufrecht zu erhalten (nur Schweizer verstehen was von Uhren etc.), der Mainstream-Markengeilheit hinterher zu hecheln - und damit die Superreichen noch reicher zu machen: Nehmen Sie sich ein Beispiel dran!
Peter Meyerhans 03.04.2015 20:23
@ Mathias: Fehlt nur noch, dass Sie die Schweiz zum 17. Bundesland erklären. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!
Hans Bruggisser 05.04.2015 21:06
@ Mathias: Herr Meyerhans hat natürlich vollkommen recht. Aber nach Ihrer eigenen kruden Logik wäre Chevrolet heute noch ein Schweizer Unternehmen und Porsche eine österreichische Automobilfabrik. Das nächste Mal bitte ein wenig mehr Hirn beim Schreiben. OK?
wilfried dechau 09.04.2015 14:46
Lieber Axel, passend zu Deiner neuen Identität als frischgebackener Schweizer hätte ich Dir – aus zwei Gründen eine andere Uhr empfohlen: Eine, bei der unter deutscher "Karosse" ein edles Schweizer Herz tickt (ETA 2824-2). Das unkaputtbaren Gehäuse wird von der Pforzheimer Firma Aristo hergestellt, die ich bislang nur im Zusammenhang mit dem "Geo-Dreieck" kannte. An Deinem Handgelenkt wirkte die Aristo – trotz beachtlicher Größe (48 mm Ø) – nicht ganz so sperrig wie die Nomos. Klaro: Ich empfehle Dir meine Alltags-Lieblings-Uhr. Sonntags trage ich eine Zenith Elite 670. Die ist rundherum eidgenössisch. Herzliche Grüße aus deutschen Landen wilfried PS: Vielleicht kannst Du das mitgeschickte jpg ja auf die Kommentar-Seite lupfen - oder gibt das euer admin-tool nicht her?
Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen