Für René Furer sind Schatten dynamisch. Fotos: Aladin Klieber

René Furers «Schatten» und «Landschaften»

Bildserien über Architektur, Mensch und Landschaft, begleitet von kantigen Kommentaren prägen noch heute das Bild von René Furer. Es lebt im Buch «Landschaften. Eine Architekturtheorie in Bildern von René Furer» und in der der Ausstellung «Schatten» im Architekturforum Zürich noch einmal auf.

Die Buch- und Ausstellungsvernissage hatte den Charakter einer Klassenzusammenkunft. Am 9. Mai feierten über 100 Architektinnen und Architekten die Vernissage des Buches «Landschaften. Eine Architekturtheorie in Bildern von René Furer» und der Ausstellung «Schatten». Viele ehemalige Studenten von Furer sind gekommen, sie hingen ihrem ehemaligen Dozenten noch einmal an den Lippen und lauschten in nostalgischer Stimmung der «Festrede» Furers, während im Hintergrund vier Dia-Karussells synchron klickten. Aussagen wie: «Eine Schattenebene ist Dynamik» und «ich gehe nicht in die Tiefe – sondern in die Fläche» versetzten nicht nur Roger Diener zurück in den Hörsaal. Der Basler Architekt zeichnet in seinem Essay im Buch ein präzises Bild des Architekturtheoretikers René Furer. Vor der Festrede erklärte Herausgeberin Ina Schmid das Buch und beschrieb die lustvolle Zusammenarbeit, danach dankte Roderick Hönig von der Edition Hochparterre allen Machern und Unterstützern des Buches.
Nach den Reden scharten sich die Gäste bei spanischen Häppli um den Buchautor und ehemaligen ETH-Dozenten für «Architekturtheorie der Gegenwart». Er signierte geduldig Bücher – jedes mit einer persönlichen Widmung.

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