Menschenmengen am Bund. Fotos: Simone und Nils Wagner*

Hipstamatic China: Der Bund damals und heute

Der Architekt Nils Wagner lebt mit seiner Familie in Shanghai. Für unsere Sommerserie «Hipstamatic China» dokumentiert er eine Gesellschaft, die gerade eine grossartige Umwälzung durchläuft.

Wer sich heute an der Shanghaier Bund-Promenade durch die Menschenmenge bewegt und über die schwarzhaarigen Köpfe hinweg Richtung Westen schaut, sieht auf der gegenüberliegenden Seite des Huangpu-Flusses die neue Skyline von Pudong. Der Jin Mao Tower lehnt sich and die Pagodenarchitektur an – der Flaschenöffner ist längst zur Ikone geworden. Nun schraubt sich mit dem Shanghai Center das zweithöchste Hochhaus der Welt in die Höhe. Diese Skyline ist Ausdruck des zeitgenössischen chinesischen Selbstverständnisses: Der Welt wird gezeigt, das China eine Grossmacht ist, Shanghai soll in Sachen Finanzplatz an der internationalen Spitze mitmischen. Schweift der Blick wieder Richtung Westen, so sieht man den in steinerne Fassaden gegossene Anspruch des alten, imperialen Shanghais: Der Stadt, die nach dem Frieden von Nanking 1843 als Konzession an die Briten gegründet wurde. Damals zwangen die Engländer mit ihren Kanonenboten das darbende Kaiserreich, sich weiter für fremden Handel zu öffnen. Neue offene...
Hipstamatic China: Der Bund damals und heute

Der Architekt Nils Wagner lebt mit seiner Familie in Shanghai. Für unsere Sommerserie «Hipstamatic China» dokumentiert er eine Gesellschaft, die gerade eine grossartige Umwälzung durchläuft.

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