Im Kanton Glarus fusionierten 29 Dörfer zu drei Gemeinden. Im Bild der Kantonshauptort Glarus. Fotos: Peter Hauser

Der fusionierte Kanton Glarus

Im Kanton Glarus fusionierten 29 Dörfer zu den drei Gemeinden. Der Fotograf Peter Hauser hat im aktuellen Heft die Brennpunkte dieser Entwicklung dokumentiert. Hochparterre.ch zeigt eine Auswahl der Bilder in einer Galerie.

Im Kanton Glarus fusionierten 29 Dörfer zu den drei Gemeinden Glarus Nord, Glarus und Glarus Süd. Die Titelgeschichte der Aprilausgabe 2013 von Hochparterre fragt: Was hat die Glarner Reform für die Raumplanung gebracht? Für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Landschaft? Der Glarner Fotograf Peter Hauser hat im Heft die Brennpunkte dieser Entwicklung dokumentiert. Hochparterre.ch zeigt eine Auswahl der Bilder in einer Galerie.Im März, nach Redaktionsschluss des Hefts, fand in Glarus die Gemeindeversammlung zum Richtplan statt. Die grosse Mehrheit der 650 Anwesenden hiess den progressiven Richtplan gut. In einem Punkt schärfte ihn die Versammlung gar, in dem sie einen zusätzlichen Siedlungsrand zog. Hingegen sollen mehr Familiengartenareale als vorgesehen an ihrem Standort bleiben und die Strassenverkehrslösung über den Bahnhof Glarus (im Artikel beschrieben) wurde aus dem Richtplan gekippt. Glarus Süd informierte an drei Abenden über den Richtplan. Die Gemeinde muss voraussichtlich 35 Hektaren Bauzonenreserven auszonen (nicht 75, wie im Artikel vermerkt). Entsprechende Entscheide fallen aber erst mit der Nutzungsplanung. An den drei Abenden waren die grossen Wildruhezonen im Richtplan ein wichtiges Thema. Bis Mitte Juli soll in diesen Gebieten ein «Weggebot» gelten, das vorschreibt, dass man die markierten Wege nicht verlassen darf. Die Bevölkerung kritisiert, das Weggebot sei mit dem Wandertourismus nicht vereinbar. Noch bis zum 30. April läuft die Mitwirkung und die Bürgerinnen und Bürger und Interessensverbände in Glarus Süd können Eingaben zum Richtplan machen....
Der fusionierte Kanton Glarus

Im Kanton Glarus fusionierten 29 Dörfer zu den drei Gemeinden. Der Fotograf Peter Hauser hat im aktuellen Heft die Brennpunkte dieser Entwicklung dokumentiert. Hochparterre.ch zeigt eine Auswahl der Bilder in einer Galerie.

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