Eigentlich waren sie geradezu wohnlich: die Schlafsäle mit Parkettboden. Bloss das FL-Licht am frühen Morgen blendete zu stark.

Als die Kaserne Kaserne war

Die Kaserne in Zürich, über deren Zukunft wieder einmal heftig debattiert wird, funktionierte bis Ende 1986 tatsächlich als Kaserne. Die Bildergalerie zeigt, wie es damals hinter den Kasernenmauern aussah.

Die Kaserne in Zürich, über deren Zukunft wieder einmal heftig debattiert wird, funktionierte bis Ende 1986 tatsächlich als Kaserne. Im Hauptgebäude waren die Unterkünfte eingerichtet, die Esssäle und Theorieräume, und es gab sogar ein öffentlich zugängliches Restaurant, die Kantine.

Rund um den Zeughaushof standen die Zeughäuser, die tatsächlich auch welche waren. Hier wurden die Rekruten eingekleidet und sie erhielten – über einen mit Schweizerfahne belegten Tisch – ihr Sturmgewehr überreicht.

Jenseits der Sihl, wo heute das Theaterhaus Gessnerallee logiert, waren die ehemaligen Stallungen und die Reithalle. Sie war eine Mehrzweckhalle, die Stallungen dienten als Materialmagazin, die kleine Reithalle war eine Turnhalle. Der Wachposten beidseits der grossen Reithalle hiess «Cavallo».

Selbstverständlich war das ganze Areal nicht öffentlich zugänglich; Zeughaushof, Kasernenwiese und das Areal bei den Stallungen waren der Öffentlichkeit entzogen. Anfang 1987 zog das Militär aus in die neue Kaserne im Reppischtal.

Die meisten Fotos entstanden im März 1986, als die Kaserne noch in Betrieb war.

Städtebaustammtisch

Der Städtebaustammtisch vom 17. September widmet sich dem Kasernenareal. «Zürichs Kaserne: Alles weg, alles neu?» Das ist die Frage.

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