Könnte auch aus einem neuen Buch von Alexandre Theriot, Stéphanie Bru und Blanka Major stammen: Wohnsiedlung Habitus von Jean-Pierre Bohraus (1985-86)
Fotos: Till Leo Steigmeier (Architekturbibliothek.ch)
Offene Häuser überall
Auch 2026 werden wieder Häuser besichtigt. Am 18. April beginnt die Open-House-Saison der Schweiz. Den Anfang machen zwei Newcomer: Luzern und Chur.
Marcel Bächtiger
07.04.2026 18:05
Irgendwann Anfang der 1990er Jahren gedieh in London eine Idee: für ein Wochenende lang Architektur gratis für alle zugänglich zu machen – let's call it Open House! Aus dem kleinen Event wurde ein weltweit erfolgreiches Veranstaltungsformat. 2026 finden allein in der Schweiz sechs verschiedene Open-House-Wochenenden statt.
Neben Zürich, Bern, Basel und dem Tessin sind auch zwei Newcomer dabei: Luzern und Chur eröffnen im April die Saison. Zu entdecken gibt es unter anderem die in angesagtem 80er-Stil gehaltene Wohnsiedlung Habitus von Jean-Pierre Bohraus und das Brutalismus-Altersheim Grossfeld von Rüssli Walter (Open House Luzern). Oder dann in Chur das historische Wohnhaus Rabengasse, die von D’Inca Imboden sanierten Ökonomiebauten Türligarten oder das Liug Innovationszentrum von Bearth & Deplazes.
Hinter der Churer Edition steht der Verein Open House Rheintal. Er organisiert jeweils eine Edition pro Jahr, wobei der Austragungsort innerhalb des Rheintals wechselt. 2027 macht Open House Halt in der Bündner Herrschaft und für 2028 wird eine Lichtenstein Edition geplant.
Einen geistesverwandten Ableger findet man schliesslich im Engadin: Seit 2022 lädt Open Doors Engadin zur Erkundung der Baukultur im ländlich-touristischen Kontext. Die Türen sind dieses Jahr geöffnet am 27. und 28. Juni....
Offene Häuser überall
Auch 2026 werden wieder Häuser besichtigt. Am 18. April beginnt die Open-House-Saison der Schweiz. Den Anfang machen zwei Newcomer: Luzern und Chur.
07.04.2026 18:05