Steinlinie und Holzkreis: Fertig ist das Badevergnügen. Foto: Fabio Chironi

Zur Baderunde

ADAo Architectes haben sich am Quai de Cologny bei Genf auf zwei natürliche Baustoffe beschränkt: Jurakalk und Holz von Schweizer Eichen. Herzstück der Neugestaltung ist ein kreisrunder Ponton.

«L’unité dans le détail, le tumulte magnifique dans l’ensemble», sagte Le Corbusier. ADAo Architectes haben versucht, es am Quai de Cologny bei Genf umzusetzen, und sich dabei im Wesentlichen auf zwei natürliche Baustoffe beschränkt: Jurakalk und Holz von Schweizer Eichen. Herzstück der Neugestaltung ist ein kreisrunder Ponton von 40 Metern Durchmesser, der Badenden 800 Quadratmeter Liegefläche bietet. Die einfache, fast abstrakte Konstruktion besteht aus zwei Ringen und einer wellenartig gebogenen Bank. Die klaren, grossen Flächen sind handwerklich präzise gearbeitet. Als riesiger ruhender Pol setzt der scheinbar schwebende Holzkreis einen Kontrapunkt am schnurgeraden Ufer. Und er wirkt, als gehöre er zum Wasser – man erahnt den Tropfen, der auf der glatten Wasseroberfläche verebbt, und die Strudel im weiten Genfersee. Die ebenfalls neu gestalteten Ufersteine bestehen dagegen aus schroffem Kalkstein, ihre Kanten sind abgesplittert – in ihrer Rauheit stehen sie dem Genfersee bei Wind in ni...
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ADAo Architectes haben sich am Quai de Cologny bei Genf auf zwei natürliche Baustoffe beschränkt: Jurakalk und Holz von Schweizer Eichen. Herzstück der Neugestaltung ist ein kreisrunder Ponton.

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