Die Webseite funktioniert am PC wie auf dem Smartphone kinderleicht, das Buch ist über 300 Seiten schwer.

Zuger Bautenführer 2.0

Das Bauforum Zug präsentiert die zweite Version des Zuger Bautenführers und feuert auf allen Kanälen. Der Führer erscheint als Buch und als Webseite. Für beide gilt: Saubere Arbeit.

Das Bauforum Zug hat nachgedoppelt und stellt eine überarbeitete Version des Zuger Bautenführers vor. Darin blickt es auf über hundert Jahre Architektur zwischen 1902 und 2012 in der Region zurück. Den ersten Führer brachte der Verein vor rund zwanzig Jahren heraus, seither hat sich die Welt verändert. Es wurde viel gebaut im Kanton und der Globus ist heute digital vernetzt. Das Bauforum präsentiert die ausgewählten Gebäude darum zweigleiseig, einmal im Buch und einmal im Netz. Die gedruckte Neuauflage enthält 70 zusätzliche Objekte. Sie werden zusammen mit den Bisherigen auf über 300 Seiten bebildert und beschrieben. Dazwischen ist das Buch gespickt mit Essays über Baukunst und Planungskunst. Je nach Gewicht nimmt ein Projekt eine knappe Spalte oder vier Seiten in Anspruch. Das sorgt für angenehme Abwechslung im Layout, das ansonsten klipp und klar daherkommt. Ins Buch kommt nur, was die Jury für gut befand. Online findet man mehr, und zwar gratis und franko. Rund 170 Bauwerke umfasst die Webseite. Auch sie ist sauber und sachlich gestaltet und läuft auch auf dem Smartphone anstandslos. Alleine die Bilder sind etwas klein geraten. Doch wer sie in höherer Auflösung sehen will, greift zum Buch. Dabei gilt: Netz wie Print kommen professionell daher. Das Zuger Bauforum vermittelt Baukultur auf allen Kanälen. So bringt man Architektur im 21. Jahrhundert an den Mann bzw. die Frau.

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