«Wilde wie witzige Philippika»

Er gehört zu den besten und bissigsten Architekturjournalisten im Deutschen Sprachraum: Niklas Maak. Nun bekam der Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für einen kritischen Essay den renommierten Henri-Nannen-Preis verliehen.

Er gehört zu den besten und bissigsten Architekturjournalisten im Deutschen Sprachraum: Niklas Maak. Nun bekam der Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den renommierten Henri-Nannen-Preis verliehen. Sein Beitrag «Architekten, auf die Barrikaden!», erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 27. November 2011, wählte die Jury als besten Essay aus.
«Sein Text», so die Jury, «ist eine ebenso wilde wie witzige Philippika gegen Archi-Essentialisten und die Simulation von Urbanität, gegen ein Stadtbild anstelle der Stadt und vor allem gegen das angeblich unvermeidbare Diktat des Ökonomischen, das das Bild aktueller Städte prägt.» Maaks Polemik, urteilte die Jury, «ist ein glänzender Essay voll Gedankenschärfe und stilistischem Glanz, der den Leser anstößt, die architektonische Ödnis unserer Städte und ihrer Vororte mit neuen Augen zu sehen.»
Lesenswert und, wenn auch auf Hamburg gemünzt, auch über die Grenzen hinaus gültig. Wir gratulieren dem Kollegen!

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