Das Alterszentrum Dorflinde in Zürich Oelirkon wurde in mehreren Etappen saniert. Fotos: Georg Aerni

Weniger Fläche, mehr sanieren

Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft sind realistisch, ist sich die Stadt Zürich nach der Lektüre dreier Studien sicher. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gemeinde mehr Geld für Sanierungen ausgibt und ihre Ansprüche reduziert.

Die Zürcherinnen und Zürcher wollen künftig nicht mehr als 2000 Watt pro Person verbrauchen, das haben sie 2008 beschlossen und das Ziel in die Gemeindeordnung geschrieben. Das klingt gut und beruhigt das schlechte Gewissen. Doch die Debatte um die Renovation des Tramdepots Kalkbreite zeigt: Während in der Theorie alle nicken, sorgt die 2000-Watt-Gesellschaft in der Praxis für rote Köpfe. Um Klarheit zu schaffen, hat die Stadt ihr Immobilienportfolio durchleuchtet. Drei Studien untersuchten die Schulen, Alterszentren und die städtischen Wohnbauten. Das Fazit: «Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft sind im Baubereich mit dem heutigen Stand von Technik und Wissen erreichbar», schreibt die Stadt. Dafür sei jedoch eine Sanierungsrate von rund zwei Prozent essentiell. Stadtrat André Odermatt spricht denn auch von einem ambitionierten Ziel, das in der Vergangenheit nicht immer eingehalten wurde. Die energetischen Massnahmen machen laut Stadt nur einen «sehr kleinen Teil an den Gesamtsanierungskosten» au...
Weniger Fläche, mehr sanieren

Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft sind realistisch, ist sich die Stadt Zürich nach der Lektüre dreier Studien sicher. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gemeinde mehr Geld für Sanierungen ausgibt und ihre Ansprüche reduziert.

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