Markanter Eckbau auf dem Hönggerberg der Architekten Baumschlager und Eberle. Im Innern zuviel Lichtstrom in Korridor und Nebenräumen - zuwenig Licht in den Büros. Fotos: Roger Frei

Vorzeigebau ist keine Leuchte

Das Lehr- und Forschungsgebäude HIT der ETH Zürich auf dem Hönggerberg wurde als einer der «innovativsten Bauten in Europa» gelobt und erhielt schon vor der Eröffnung im August 2008 das Minergie-Eco-Label. Doch der Bau frisst doppelt so viel Beleuchtungsstrom wie geplant. Das Label hält nicht, was es verspricht. Das ist eine Blamage, sowohl für die ETH als auch für den Label-Verkäufer Minergie.

Das Minergie-Eco-Lehr- 
und Forschungsgebäude 
der ETH Zürich auf dem Hönggerberg frisst 
doppelt so viel Beleuchtungsstrom wie geplant. Das Label hält nicht, was es verspricht.«Science City wird ein Leuchtturm der Nachhaltigkeit», prophezeite Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie, 2007 an einer Medienorientierung der ETH. «Science City ist ein Leuchtturm der Nachhaltigkeit», bekräftigte drei Jahre später dessen Projektleiter David Müller. Der erste Bau des neuen ETH-Campus Science City auf dem Hönggerberg in Zürich wurde im Oktober 2008 eingeweiht und 2010 mit dem österreichischen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Es handelt sich um das «Information Science Laboratory», kurz «Gebäude HIT» genannt siehe HP 5 / 09.Das 68 Millionen Franken teure Gebäude bietet Raum für 700 Arbeits- und Forschungsplätze und «gehört zu den innovativsten in Europa», lobte die ETH am Einweihungstag und fuhr fort: «Es wurde nach zukunftsgerichtet...
Vorzeigebau ist keine Leuchte

Das Lehr- und Forschungsgebäude HIT der ETH Zürich auf dem Hönggerberg wurde als einer der «innovativsten Bauten in Europa» gelobt und erhielt schon vor der Eröffnung im August 2008 das Minergie-Eco-Label. Doch der Bau frisst doppelt so viel Beleuchtungsstrom wie geplant. Das Label hält nicht, was es verspricht. Das ist eine Blamage, sowohl für die ETH als auch für den Label-Verkäufer Minergie.

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