Vorwärts mit dem Stahlbau

Sieben Jahre hat die Stahlpromotion nun auf dem Buckel. Nun hat sich die Dachorganisation der Schweizer Stahl- und Metallbaubranche neu ausgerichtet und spannende Projekte lanciert. Zielgruppe sind die Architekten.

Sieben Jahre hat die Stahlpromotion nun auf dem Buckel, die Dachorganisation der Schweizer Stahl- und Metallbaubranche. Nun hat sich die Organisation neu ausgerichtet und unter der Federführung des Stahlbauzentrum Schweiz (SZS) spannende Projekte lanciert. Zielgruppe sind die Materialentscheider – die Architekten. An der Informationsveranstaltung vom 6. Juli blickten die Verantwortlichen aber auch zurück und gaben sich selbstkritisch: Die Kampagne für Ökostahl etwa, sei sehr teuer gewesen und habe den gewünschten Effekt nur teilweise gebracht. In Zukunft agiert die Marketingagentur für den Stahl mit verschiedenen Einzelaktionen: Etwa dem Prix Acier Student Award, der neu in den Zwischenjahren des zweijährlich verliehenen Prix Acier vergeben wird. Dafür können sich Studenten mit ihrer Master- oder Bachelorarbeit bewerben, er wurde dieses Jahr erstmals an der Swissbau verliehen. Der Sommerworkshop «Re-Domesticizing Steel», eine Kooperation des SZS mit der ZHAW im letzten Jahr, brachte Studenten näher ans Thema und leistete wichtige Vorarbeiten für das Buch «Zu Hause im Stahl», das im Juni erschienen ist. Anlässlich dieser Zusammenarbeit ist die Idee für einen Studienauftrag für Konstruktive Forschung im Stahlbau entstanden: Für «Case Study Steel House», so heisst dieses Konkurrenzverfahren, können sich Teams aus den Bereichen Architektur und Bauingenieurwesen noch bis 19. August bewerben. Und am 20. Oktober findet in Rothrist der erst «steelday» statt. Dort wird vor allem das digitale Bauen im Stahl- und Metallbau ein Thema sein.

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