Das Alte zu neuem Leben erweckt: Der Spiesshof am Heuberg Fotos: zVg

Von alt bis neu drei Mal prämiert

Der Heimatschutz Basel zeichnet drei Bauprojekte aus der Stadt am Rheinknie mit der Bautenprämierung 2010 aus. Der Preis geht an Christian Lang für die Sanierung des Spiesshofs, an Müller/Naegelin Architekten für die Renovation eines klassizistischen Wohnhauses mit Neubau und an Buchner/Bründler für das Volta-Zentrum.


Der Spiesshof steht für den gelungen Umgang mit dem Alten: Der Heimatschutz lobt die vorbildliche Gesamtrenovation der Anlage, dessen Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, und streicht die Rückführung der 150 Jahre ausgelagerten Kassettendecke als besondere Leistung hervor.
Das Wohnhaus an der Leonhardstrasse fasziniert durch die Kombination von Alt und Neu: Durch den Neubau konnten die Architekten Hanspeter Müller und Roland Naegelin das Haupthaus im Innern perfekt erhalten, so der Heimtaschutz: «Die bestehende Substanz wurde liebevoll restauriert und der fehlende Komfort in zwei Neubaubereiche untergebracht.»
In der Überbauung Volta-Zentrum schliesslich sieht die Jury ein beeindruckendes Beispiel für das Neue: Der Solitär von Buchner/Bründler setze einen neuen Blickfang im Quartier. Die Architekten hätten die städtebaulich anspruchsvolle Situation «brilliant gelöst» und eine Form gefunden, «die neuartig erscheint und zudem eine künstlerische Note enthält». Mit der Prämierung möchte der Heimatschutz auch auf die gesamte «ausserordentlich positive» städtebauliche Entwicklung an der Voltastrasse hinweisen.

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