Im Untergrund ist Platz für Infrastruktur: Zugangsstollen zur Kavernenzentrale Ferrera. (© Luca Zanier Photography, Zürich)

Unten durch

Das Museum für Gestaltung in Zürich gräbt in die Tiefe. In einer vielfältigen Schau zeigt es auf, warum wir Tunnels bohren und wie Architekten ohne Tageslicht gestalten.

Das Museum für Gestaltung in Zürich gräbt in die Tiefe. In der Ausstellung «Unterirdisch. Das Spektakel des Unsichtbaren» erforscht Kurator Andres Janser die Tiefbauten in der Schweiz und insbesondere in Zürich. Die Schau thematisiert die Gründe fürs Graben, die Gestaltung und Nutzung der Bauwerke, aber auch die gesellschaftliche Bedeutung der Unterwelt. Die Schweizer sind Weltmeister im Löcher graben, dennoch ist es das erste Mal, dass eine Ausstellung den Untergrund so breit ausleuchtet. Gleichzeitig ist es vorerst die letzte Schau im Museum für Gestaltung. Im Herbst zieht das Museum ins Toni-Areal, während der Bau an der Ausstellungsstrasse saniert wird.  Schon die Szenografie von Graber Pulver Architekten erinnert an ein Untergeschoss. Die Architekten unterteilen die Ausstellungshalle in einen fiktiven Keller, der sich labyrinthisch verzweigt. Doch wie zeigt man Bauwerke, die keine äussere Erscheinung haben? Karim Noureldin fasst das Unsichtbare in Holz: Er präsentiert alle U-Bahn-Statio...
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Das Museum für Gestaltung in Zürich gräbt in die Tiefe. In einer vielfältigen Schau zeigt es auf, warum wir Tunnels bohren und wie Architekten ohne Tageslicht gestalten.

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