Eberhard Baustoffe erhält den Wirtschaftspreis der Umwelt für ihre Bemühungen, Bauabfall zu rezyklieren.

Umweltpreis der Wirtschaft geht an Eberhard

Kreislaufwirtschaft ist ein zentrales Instrument geht es darum, unsere Systeme nachhaltig zu transformieren. An der gestrigen Tagung in Interlaken ging der Umweltpreis der Wirtschaft an Eberhard Unternehmungen.

Kreislaufwirtschaft ist ein zentrales Thema geht es darum, unsere Systeme nachhaltig zu transformieren. Wie das gelingen kann und was es dazu alles braucht, diskutierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, der Welt der Start-ups und der Forschung an der gestrigen CE2 Konferenz in Interlaken – intensiv, aber wenig kontrovers: die Dringlichkeit des Anliegens ist allen Beteiligten klar
Auch das gute Beispiel zählt: Zwei Start-ups und ein Familienunternehemen waren für den Umweltpreis der Wirtschaft nominiert. Gewonnen hat Eberhard Unternehmungen mit dem Projekt «Urban Mining». An der Konferenz wurde der Preis von Alt-Bundesrätin Doris Leuthard und (dem virtuell anwesenden) Post-Chef Roberto Cirillo verliehen. Damit setzte die Jury auf einen Bereich, der einen der grössten Hebel hat, geht es um die Kreislaufwirtschaft: in der Baubranche fallen die grössten Abfallströme an.
Mit ihrem Projekt Urban Mining recycelt die Firma Eberhard Bauschutt. Sie investiere grosse Mittel und nehme hohe wirtschaftliche Risiken auf sich, um konsequentes Recycling zu erreichen, so die Jurybegründung. Die beiden anderen nominierten Projekte waren Kitro, das Foodwaste mit Hilfe einer automatisierten Erfassung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie reduzieren hilft (siehe Bericht in Hochparterre 10/20), und Pickwings, eine digitale Plattform, die Warenversender und Transportfirmen in Echtzeit miteinander verknüpft und so Leerfahrten von Camions reduziert.

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