Um Leben und Tod

Eine Villa in Luzern ist nun ein Hospiz. Die Planung von Umbau und grosser Erweiterung zeigt, wie schwierig es ist, Denkmal und Nutzung gleichermassen gerecht zu werden. Aber auch, dass es möglich ist.

 

Fotos: Jürgen Beck

Eine Villa in Luzern ist nun ein Hospiz. Die Planung von Umbau und grosser Erweiterung zeigt, wie schwierig es ist, Denkmal und Nutzung gleichermassen gerecht zu werden. Aber auch, dass es möglich ist.

 

Zwei Hauptpersonen prägen dieses Stück. Zwei Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, sondern hinter der Bühne: ein Architekt, der sich als Anwalt der Bauherrschaft versteht, und eine Ärztin, die Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Ausserdem gibt es in diesem Stück ein halbes Dutzend Nebenrollen: weitere Ermöglicher, aber auch Fehlbesetzungen, Innen- und Landschaftsarchitektinnen, noch mehr Architekten, Holzbauer und zwei Katzen. Die Moral von der Geschichte sei vorweggenommen: Nicht für die Architektur plant der Architekt, sondern für den Menschen. ###Media_2### Prolog: Präriehaus ohne Prärie Littau, Luzernerstrasse. Nebelfetzen hängen im Waldhang. Darunter geht der banale Alltag seinen Gang. Wohnhochhäuser und Shopping-Klumpen kanalisieren den Autostrom. Kreisel, Parkplatz, Ali Baba Kebab. Plötzlich, wie einer Wunderlampe entsprungen, ein tiefes, weit ausladendes Walmdach, ziegelrot. Der Architekt Joseph Gasser hat es gebaut, 1959, als Villa mit Praxis für einen Dr. Schnyder. Und als...

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