«Von oben nach unten entworfen»: das Künstlerhaus in Barbengo. Fotos: Jachen Könz

Über der Natur

Das Atelierhaus Sciaredo, einst Rückzugsort der Violinistin Georgette Klein, dient heute bildenden Künstlern für Aufenthalte. Architekt Jachen Könz hat es gelungen saniert.

Zuoberst verschwindet der Baukörper aus dem Blick und den Gedanken. Zwölf letzte Stufen führten vom Obergeschoss aufs Dach. Es scheint, als könnte man wie von einem Sprungbrett ins Grün der umstehenden Baumwipfel hineinhüpfen. Und es wird klar, was der Architekt Jachen Könz meint, wenn er sagt: «Das Haus ist von oben nach unten entworfen worden.» Hier oben, auf der Dachterrasse der Casa Sciaredo, öffnen sich die Sinne. Hier hat die Textilkünstlerin und Violinistin Georgette Klein (1893–1963) viele Tage und im Sommer auch Nächte verbracht. Hierhin hat sie sich zurückgezogen, um ihre Gedanken zu sammeln und sich der Musik zu widmen. ###Media_4### Im Geschoss darunter wird geschlafen. Die Tageszone ist im Erdgeschoss: Wohnzimmer, Küche und ein schmales, langgezogenes Atelier, in dem Klein ihre Textilkunstwerke und Marionnetten schuf. Jedes Zimmer hat direkten Zugang zum Garten: kreatives Schaffen im Dialog mit der Natur. Die Winterthurer Künstlerin hatte das Haus 1932 selbst entworfen. «Diese...
Über der Natur

Das Atelierhaus Sciaredo, einst Rückzugsort der Violinistin Georgette Klein, dient heute bildenden Künstlern für Aufenthalte. Architekt Jachen Könz hat es gelungen saniert.

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