Nah an der Kugel: Pavillon im Berner Wildermettpark. Fotos: José Hevia

Tüfteln an der Form

Im Berner Wildermettpark hat das junge Architektenpaar Marianne Baumgartner und Luca Camponovo einen Pavillon entworfen, der im Grundriss vom Achteck zum Quadrat wird.

Wir kennen es von Kirchen, wenn aus einem quadratischen Grundriss eine Kuppel hochsteigt. Die Architekten suchten eine Form, die sich einer Kugel annähert – und den Altersheimbewohnern, die den nicht öffentlichen Park benutzen, Schutz bietet.Der Architekt Ernst Baumgart hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Lehrerinnenheim gebaut, der Landschaftsarchitekt Adolf Vivell se-nior den Park dazu. Schon in ihren Plänen ist auf dem kleinen Hügel ein Pavillon eingezeichnet, den man aber nie gebaut hatte. Mehr als ein Achteck ist nicht zu erkennen. 2003 verkaufte die Stiftung ein Stück Park im Süden, auf dem die Architekten Bürgi Schärer Raaflaub 15 Wohnungen bauten. Nun war es an den Extrā Landschaftsarchitekten, den Park zu lichten und das Wegsystem von Vivell wiederherzustellen.Camponovo Baumgartner durften zuerst als Probe einen Velounterstand auf der Eingangsseite bauen, nach erfolgreichem Test dann einen Containerunterstand mit spiegelndem Blech aus blankgeglühtem Chromnickelstahl gegen den Park u...
Tüfteln an der Form

Im Berner Wildermettpark hat das junge Architektenpaar Marianne Baumgartner und Luca Camponovo einen Pavillon entworfen, der im Grundriss vom Achteck zum Quadrat wird.

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