Schwerer Tiefbau für das Wasser der Schneekanonen: Bagger stellen im Sommer die Landschaften für die Fremdenindustrie von Sölden her. (Foto: Lois Hechenblaikner)

Tiefbau im Hochgebirge

Im Fremdenverkehr gibt es die Schwer- und die Designindustrie. Zwei Beobachtungen über Baukultur, Lebensstil und Landschaft in Sölden und Laax.

Lauter als die Helikopter, die regelmässig durch Söldens Luft kurven, dröhnen die Wummwumm-Musikmaschinen in den Après-Ski-Landschaften. Unter den Vordächern der Hotels und auf der Strasse johlen zu Hunderten junge Sportlerinnen und alte Sportler nach dem Skispass zuhinterst im Ötztal. Sie schütten Bier und Schnaps in die Kehle, als würde der Alkohol in einer Stunde verboten. Bevor sie den Abend zu feiern begonnen haben, waren sie unterwegs im Skigebiet. Hunderte pro Minute wurden auf die Berge gehievt von den 33 Luftseil- und Sesselbahnen. Oben kurvten sie über Gletscher, dann über Alpen, dann über Wiesen und landeten am Abend, nach der Abfahrt auf breiten, in den Wald geschlagenen Pisten, im Tal. 363 Schneekanonen und -lanzen schneien in der Söldner Landschaft bis auf 3000 m ü. M. dafür sorgend, dass auch im späten Frühling alle Platz haben auf dem Schnee.Hauptberuf VermieterKein Mensch stört sich daran, dass die Ausbaupläne jeden menschlichen Massstab übersteigen. Tausend Kilometer neue ...
Tiefbau im Hochgebirge

Im Fremdenverkehr gibt es die Schwer- und die Designindustrie. Zwei Beobachtungen über Baukultur, Lebensstil und Landschaft in Sölden und Laax.

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