Thermoholz ist so widerstandsfähig gegen Nässe wie Tropenholz. Fotos: Mirako

Thermoholz im Denkmalschutz

Als Alternative zu Tropenhölzern läuft in Europa seit 20 Jahren die Entwicklung von Thermoholz. Dabei werden einheimische Hölzer während mehrerer Stunden hohen Temperaturen ausgesetzt.

Als Alternative zu Tropenhölzern, etwa für den Bau von Holzdecks und Gartenmöbeln, läuft in Europa seit 20 Jahren die Entwicklung von Thermoholz. Dabei werden einheimische Hölzer, vorab Buche, Esche und Eiche, während mehrerer Stunden hohen Temperaturen ausgesetzt, zum Beispiel im Wasserdampf, jedoch ohne Sauerstoff, um die Verbrennung zu verhindern. In der Wärme wird die Zellstruktur des Holzes so verändert, dass die Zellen weniger Wasser aufnehmen. Dadurch erhalten die einheimischen Hölzer dieselbe Widerstandsfähigkeit gegen Nässe wie Tropenholz und verrotten nicht mehr. Europaweit arbeiten verschiedenste Forschungslabors und Holzunternehmen an der Entwicklung von Thermoholz; eines davon ist das österreichische Unternehmen Mirako, das auch Versuche mit Thermoholz im Denkmalschutz macht.

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