Der Fall Therme Vals geht wohl vor Bundesgericht weiter. Fotos: Wikimedia

Therme Vals: Gericht lehnt Beschwerde ab

Das Verwaltungsgericht tritt nicht auf die Beschwerde gegen den Verkauf der Therme Vals ein. Die Beschwerdeführer sind entschlossen, den Fall vor das Bundesgericht zu ziehen.

Die Therme Vals bleibt in der Hand von Remo Stoffel. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden tritt nicht auf die Beschwerde gegen den Verkauf ein. Laut dem Urteil vom 30. Oktober 2012 haben die Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene Frist von zehn Tagen nicht eingehalten. «Eingereicht hatten sie ihr Begehren erst am 16. April statt spätestens am 20. März», schreibt die «Südostschweiz». Der Valser Gemeinderat nimmt den Entscheid «mit grosser Genugtuung» auf, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei den Beschwerdeführern hingegen herrscht grosses Bedauern über das Urteil. «Die Ablehnung beruht offensichtlich vor allem auf Verfahrensvorschriften, die uns allerdings verschiedene Fragen offen lassen», schreiben sie in einer Pressemitteilung. Der Verkaufsentscheid verletze mehrfach Bundes-, Kantons- und Gemeinderecht. Die Beschwerdeführer sind entschlossen, den Fall vor das Bundesgericht zu ziehen. Der Beschluss sei für Vals «katastrophal» und müsse durch das höchste Schweizer Gericht überprüft werden.

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