Die Raiffeisenbank in Küssnacht bei Tag (Foto: Roger Frei). Fotos: Roger Frei

Tausend Stäbe, eine Welt

Das neue Bankgebäude der Raiffeisen in Küssnacht am Rigi von Lütolf und Scheuner Architekten betört im Innern und scheitert an der Ecke.

Ein Bankgebäude in Küssnacht am Rigi betört im Innern und scheitert an der Ecke.«Gott steckt im Detail», wusste Ludwig Mies van der Rohe. In Küssnacht am Rigi ist Gott nah. Nicht nur, weil die Nordwand von Rigi-Kulm und -Staffel sich an den kleinen Ort heranschiebt, sondern auch, weil hier seit letztem Sommer ein Bankgebäude steht, dessen bauliche Präzision manch einen Architekten vor Ehrfurcht auf die Knie wirft. Es ist eine weitere Perle der Raiffeisenbank, in deren ebenso langen wie schmucken Filialkette, die sich mittlerweile über 1122 Orte in der Schweiz spannt. Geplant von regionalen Architekten, die oft über einen Studienauftrag gefunden wurden. Im Fall von Küssnacht sind dies die Luzerner Ivo Lütolf und Daniel Scheuner, die Bank ist ihr erstes grosses Werk. Laut dem Architekturleitbild von Raiffeisen (welche Bank hat das schon?) soll die «sinnlich erfahrbare Materialität» der Häuser «einen Brückenschlag zu den abstrakten Finanzprodukten ermöglichen». Diesen Brückenschlag scha...
Tausend Stäbe, eine Welt

Das neue Bankgebäude der Raiffeisen in Küssnacht am Rigi von Lütolf und Scheuner Architekten betört im Innern und scheitert an der Ecke.

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