So wollte sich Roche ursprünglich in den Basler Himmel schrauben.

Spektakulär gewöhnlich

Basel hat ein neues Wahrzeichen: Der «Bau 1» von Roche ist das mit Abstand höchste Haus im Lande.

«Auf, bauen wir uns einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel», entschieden die Firmenbosse und lächelten zufrieden. Die Roche-Führung wusste: Architektur gehört zum Geschäft. Das hatten Unternehmen weltweit begriffen, auch in Basel. Beton und Backstein sagen mehr über die Marktmacht aus als tausend Likes oder Tweets. Novartis, der zweite Pharmariese in der Stadt, der mit Roche um Kranke und Expats konkurriert, machte es vor mit seinem Campus, den vielzitierte Architekten mit ihren Kreationen schmückten. Roche wurde nervös. Ab den 1930-Jahren hatten der Architekt Otto Rudolf Salvisberg und später Roland Rohn die Baukultur der Firma mit reduzierten, sorgfältigen Entwürfen geprägt. Doch im neuen Zeitalter musste ein Gebäude nicht nur Dauerhaftigkeit ausstrahlen, sondern vor allem schnelle Aufmerksamkeit garantieren. Am einfachsten fällt auf, was hervorsticht. Also stand fest: Der «Bau 1» sollte das höchste Gebäude des Landes werden.Ein Turm alleine genügt aber nicht. Es musste ein kraftvoll...
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Basel hat ein neues Wahrzeichen: Der «Bau 1» von Roche ist das mit Abstand höchste Haus im Lande.

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