Räume mit Ken-Adam-Atem: Versammlung der Bösen-Vereinigung Spectre in Rom. Fotos: © 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Spectre

Am Donnerstag läuft er an, ‹Spectre›, der neue Bond. Alle schreiben drüber. Aber was sind schon Girls, Cars und Bösewichte gegenüber den eigentlichen Hauptdarstellern: den Locations und Räumen? Eine Vorschau.

«Finde mir etwas kaltes und dann etwas warmes!» soll Regisseur Sam Mendes zu seinem Production Designer Dennis Gassner gesagt haben. Der fand für ‹Spectre› Berge und Wüste. Nachdem sich James Bond die zweite Hälfte von ‹Skyfall› nur durchs Britische Königreich prügeln, ballern und rasen durfte, geht er jetzt, wie früher, wieder auf Weltreise. In Marokko zerlegt er den fahrenden Orient Express und in den Österreichischen Alpen sieht er endlich mal wieder Schnee (hat der Daniel-Craig-007 noch nie) und brettert den Hang hinunter durch Wald, Scheune und Autos – nicht auf Skiern, sondern in den Überresten eines Flugzeugs.Schon in der fulminanten Eröffnungssequenz geht es heiss zu und her, in Mexiko City. Es folgt der Gaislachkogel ob Sölden, wo Gassner auf kalten 3000 Metern ein gläsernes Ski-Restaurant am Computer zur vierfachen Grösse spiegelt und zur noblen Klinik erklärt. Das haben sich die Architekten des coolen Restaurants (Obermoser aus Innsbruck) wohl nicht träumen lassen: Einmal ...
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Am Donnerstag läuft er an, ‹Spectre›, der neue Bond. Alle schreiben drüber. Aber was sind schon Girls, Cars und Bösewichte gegenüber den eigentlichen Hauptdarstellern: den Locations und Räumen? Eine Vorschau.

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